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1.09. Vormittags schöne Fahrt durch den Snake River Canyon, immer leicht bergab, das macht Laune. Als die Gegend flacher wird und dichter besiedelt ist, entschließe ich mich zu einem "Umweg" Richtung Westen. Die Landschaft ist dort wirklich wieder viel interessanter und vor allem ist es extrem einsam. So einsam, dass ich Probleme habe Wasser zu bekommen, denn die Ortschaften auf meiner Karte (die es eh nur alle 30 km gibt) erweisen sich als winzige Siedlungen. Im Fenster eines Hauses hängt ein altes Schild "closed", was wohl für den ganzen Ort zutrifft, denn hier wohnt keine Menschenseele (Wayan). Ausserdem habe ich auf dieser Etappe zum ersten Mal richtig heftigen Gegenwind, so dass ich in einem kleinen Gang fahren muss, als ob es steil bergauf ginge. Das geht auf die Dauer echt auf die Nerven. In Henry gibt es aber immerhin einen RV-Park, obwohl mir der Betreiber erzählt, dass Henry ab morgen (es ist sein letzter Tag) nur noch 2 Einwohner hat.
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