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16.08. Leider schon wieder eine unruhige Nacht; erst setzte sich eine Gruppe Jugendlicher 2 Meter neben mein Zelt und quatschte und lachte, bis ich mich bemerkbar machte und sie sich einen anderen Platz suchten, dann kam mitten in der Nacht ein heftiger Sturm auf und irgendwann gab es einen Riesenkrach, da ist wohl ein großer Ast runtergekommen. Zum Glück wurde niemand verletzt aber es gab eine ziemliche Aufregung. Am nächsten Morgen dann, ging es zur Fähre über den Columbia River, der hier zum Franklin D. Roosevelt Lake aufgestaut ist. Auf der Fähre traf ich eine ältere Frau wieder, die auf der Baustalle garbeitet hat und wir unterhielten uns eine Weile. Anscheinend gibt es ein ziemliches Alkoholproblem vor allem bei den jugendlichen Indianern (sie war auch Indianerin) und es werden in dieser Gegend wohl regelmässig Camps veranstaltet, die sich vor allem mit dieser Thematik beschäftigen. Der weiter Verlauf dieser Tagesetappe führte durch eine Landschaft, die mich sehr an "daheim' , nämlich den Schwarzwald, erinnert. Darum habe ich dann auch keine Bilder mehr gemacht. Auch an diesem Tag gab es einige unerwartete Pässe zu überqueren, so dass ich immer noch nicht zu meinem Entspannungstag gekommen bin, den ich eigentlich am dritten Tag einlegen wollte. Erstaunlich ist immer wieder, wie oft ich auf Leute treffe, die mir nichts über den nächstgelegenen Ort, oder die Strassenverhältnisse dorthin sagen könne. Viele scheinen wirklich kaum rauszukommen. Schließlich finde ich in einem kleinen Kaff eine Bibliothek mit Internetzugang und dort werde ich bei der Suche nach einem Campground auch fündig. Im nächsten Ort (einen Pass weiter) gibt es ein kleines Hotel das auch speziell für Radfahrer ein paar Zeltplätze hat. Es macht sich nun bemerkbar, dass meine nächsten Etappen auf einer von der Adventure Cycling Company empfohlenen Route liegen, und so treffe ich auch prompt am Abend auf ein kanadisches Pärchen, das auch mit dem Rad unterwegs ist.
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