Zahlen & Infos

 
 
Gesamtstrecke: 2.346 km (1,466 miles)
Gesamtdauer: 24 Tage
Fahrtzeit: 120 h 10 min
Ruhetage: 2 (mit Tageswanderungen)
Höhendifferenz: 19.050 m (62,500 feet)
Ø Tempo: 19,68 km/h (12.3 miles)
Ø Tagesetappe: 106 km (66.25 miles)
Längste Etappe 172 km
Höchster Pass: 2214 m (7,264 feet)
Heisseste Temp: 41 ° C (Winthrop, WA)
Kälteste Temp. -2 ° C (Jackson, ID)
Pannen: 3 x Speichenbruch, keinen Platten !!
Stürze: keine
Regentage: 3 Tag mit gelegentlichen Schauern
 
 

 

Straßen - Essen - Übernachten - Geld - Klima

 

Straßen

 

Im Nordwesten der USA gibt es nur relativ wenige, aber gut ausgebaute Straßen. Der Seitenstreifen (Shoulder) schwankt in der Breite zwischen 50 cm und einer vollen Spurbreite. Radwege gibt es so gut wie nie, manchmal ist es sogar schwierig z. B. bei der Einfahrt in Großstädte überhaupt eine für Räder zugelassene Straße zu finden. (Salt Lake City). Kleine Sträßchen von Dorf zu Dorf wie sie in Europa auf dem Lande üblich sind gibt es fast nie; erstens gibt es nicht so viele Dörfer und zweitens findet man dann eher sogenannte "dirt roads", also nicht asphaltierte Straßen, die in der Qualität sehr unterschiedlich und nicht immer für Räder befahrbar sind (z.B. bei sehr weichem Untergrund)..

 

Essen











Essen ist bekanntlich Geschmackssache und die Amerikaner haben leider keinen...

Nein, ganz so schlimm ist es nicht, amerikanisches Essen ist bei uns ja bekannt, Fast Food spielt tatsächlich eine große Rolle und man kann durchaus auch sehr gute Hamburger etc. bekommen. Wenn man sich allerdings selber in Supermärkten versorgen will und weder über Tiefkühltruhe noch über Mikrowelle verfügt, wird es schon schwieriger. Nur die ganz großen Supermärkte haben so etwas wie eine Käse- oder Wursttheke mit frischen Produkten und es kann durchaus passieren, dass man in einem Lebensmittelladen überhaupt keine frischen Sachen findet. Ich habe mir oft Frischkäse oder Dips gekauft, versucht ein Brot zu finden, das nicht nur aus weißem, knautschfähigem Material besteht und dazu ein Stück Cheddarkäse und etwas gegrilltes Hähnchen. Sehr zu empfehlen ist auch mexikanisches Essen, das es auch fast überall gibt. Burritos zum Beispiel, entsprechen in etwa den Döner Kebabs.

Essen gehen ist (außer Fast Food oder mexikanisch) meist etwas teurer als bei uns.

 

Übernachten

 

 

 

 

Ich habe bis auf einmal immer gezeltet, meist auf Campgrounds, oft auch" wild". Es gibt viele Forest State Parks, in denen gezeltet werden kann, wobei meist keine Duschen vorhanden sind und das Geld (passend!) in einem Umschlag in eine Box geworfen wird, da kein Personal vor Ort ist. Preise schwanken zwischen 4 $ (Bikertarif in Nationalparks) und 20$ (Salt Lake City, war mir aber zu teuer). Recht luxurös sind die KOA-Campgrounds, die aber z.T. bis zu 30 $ von mir für mein kleines Zelt haben wollten (Hab ich natürlich nicht gemacht).
Im Schnitt muss man mit 8 - 10 $ rechnen. Zimmer und Motels sind sehr teuer, ab 40 $.

Wild Zelten ist in allen State Forests erlaubt, sowie auf nicht eingezäuntem oder als Privatbesitz deklariertem Land (was manchmal nicht zu finden ist). Ich habe einen Biker getroffen, der von New York kommend in 2 Monaten kein einziges Mal auf einem Campground übernachtet hat.

 

Geld

 

Das Preisniveau ist beim Lebensmittelkauf und sonstigen Konsumgütern ziemlich ähnlich wie bei uns. Ich habe eigentlich nur Geld für Essen, Campgrounds und Ersatzteile/Reparaturen (120 $) ausgegeben, sowie zwei Busfahrten, von Salt Lake City nach Denver und zum Airport und habe ca. 800 $ in 4 Wochen verbraucht.

 

Klima

In der Zeit in der ich gefahren bin (10. August bis 7. September), war das Wetter recht stabil, es gab nur 3 oder 4 Tage mit etwas Regen. Die Temperaturen schwanken allerdings je nach Lage sehr. Es gab 40 ° C in der Ebene und Minusgrade im Hochland (über 2000m).

 

 

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